I am currently reading L’Usage de monde (The Way of the World in an English translation) by Nicolas Bouvier who travelled, accompanied by his friend Thierry Vernet by Fiat Topolino from Geneva to the Khyber Pass and on to India in 1953/54. I plan to give a lengthier account of the book as soon as I have passed through Iran and Afghanistan but want to mention here only two passages from Kurdistan which have some connections to Afghanistan, understanding it’s people and the recent elections.
Bouvier and Vernet are reaching Mahabad, a city in Iran inhabited to a big extent by Kurds. They are similarly attached to their weapons as Pashtuns along the Durrand Line. But Bouvier manages (contrary to many journalists who cover AfPak today) to look behind this affinity for weapons.
Knapp for Mahabad lasen wir einen bis zu den Hüften mit Dreck bespritzten alsten Mann auf, der wacker durch den geschmolzenen Schnee stapfte und dazu aus voller Kehle sang. Als er sich auf dem Beifahrersitz niedergelassen hatte, zog er eine uralte Knallbüchse aus der Hose und gab sie Thierry höflich in Verwahrung. Hier gilt es nicht als fein, eine Waffe auf sich zu tragen, wenn man das Haus eines anderen betritt. Dann drehte er jedem von uns eine dicke Zigarette und begann aufs neue sehr hübsch zu singen.
Later in the city elections have just been under way:
Jeder Anlass ist recht, um sich zu vergnügen. Die Leute von Mahabad versäumen keinen, und die soeben beginnenden Wahlen lieferten ihnen jede Menge von Anlässen. In einer Geschichte, über die man sich in allen Läden der Stadt totlachen wollte, fragt ein Mullah zwei Bauern, die sich vor der Wahlurne zu Boden werfen:
“Warum betet ihr diesen Kasten an, ihr Ungläugigen?”
“Hochwürdiger Mullah, er hat soeben ein Wunder vollbracht: Das ganze Dorf hat den Namen Kassem eingeworfen, und herausgekommen ist Jussuf!”
Und ein stürmisches Gelächter fegte die Politik samt allen ihren Schändlichkeiten hinweg.




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